Möglichkeiten für den Umgang mit Stress

Die Begriffe „Stress“ und „Burn-Out“ sind in aller Munde. Hier stelle ich Ihnen sieben Schritte vor, wie man versuchen könnte, damit umzugehen.

1. Zunächst ist es ratsam, die Situation anzunehmen, z.B.: „Okay, ich habe wahnsinnig viel zu tun. Ich fühle mich gestresst. Das ist jetzt so.“

2. Sofern man etwas verändern kann, wäre es gut, die Veränderung vorzunehmen. Dazu kann ein neues Zeitmanagement zählen genauso wie das Setzen von Prioritäten (z.B. im Umgang mit E-Mails und anderen Nachrichten) und Grenzen (z.B. bezüglich der Erreichbarkeit nach Feierabend, in der Mittagspause oder im Urlaub).

3. Entspannungsübungen machen: z.B. Progressive Muskelrelaxation, Atemmeditation, die STOP-Übung, die 5-4-3-2-1-Übung. Ergänzen möchte ich hier noch Folgendes: es ist okay, wenn man nicht vollständig entspannt ist, wenn die Gedanken abschweifen, man die Augen öffnet oder doch lieber wieder aufspringt. Man kann es einfach immer wieder versuchen und die Aufmerksamkeit zu sich einladen, anstatt sich zu hohe Ziele zu setzen und dann gar nicht mehr zu üben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele, die eine Entspannungsübung machen, zwischendurch an die Wäsche, das Abendessen oder die Sendung im Fernsehen gestern denken. Das ist okay. 🙂

4. Ausgleich schaffen: Einen Kaffee genießen, ein Spaziergang, ins Grüne schauen, sich mit Freunden treffen oder ähnliches. Ein Ausgleich zur Arbeit bzw. zu der stressigen Lebenssituation zu schaffen, kann hilfreich sein, um Stress zu vermindern.

5. Soziale Beziehungen pflegen: Ein soziales Netzwerk kann dabei helfen, besser mit Stress umgehen zu können. Man sollte sich in den sozialen Beziehungen wohlfühlen. Dabei kann man sich mit Freunden treffen oder auch Gleichgesinnte in Clubs, Vereinen oder Fortbildungen finden.

6. Flexibel bleiben: Es kann hilfreich sein, sich verschiedene Entspannungsmethoden anzueignen und dann je nach Bedarf die eine oder andere einzusetzen.

7. Verantwortung übernehmen/Vorbild sein: Der Artikel richtet sich hier insbesondere an Vorgesetzte, die mit gutem Beispiel vorangehen mögen. Man kann aber auch davon auszugehen, dass man selber zumindest ein wenig tun kann, um mit Stress besser zurechtzukommen. Und sei es nur der Blick ins Grüne für ein paar Minuten…

Quelle: https://www.spektrum.de/wissen/was-hilft-gegen-stress/1562092?fbclid=IwAR0oSIkdai07WKi-LRVJevw8toeTeJtrW4UszoQyEBzzu-KXguJlNgE9xaw

Ich hoffe, diese sieben Schritte können Ihnen dabei helfen, Stress zu reduzieren. Sollten Sie hierbei Unterstützung wünschen, wenden Sie sich gerne an mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Baum im Wald, Angélique Semmler, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Beratung, Coaching, Supervision für Rechtsanwälte
Nr. 4: Ausgleich schaffen. Gehen Sie spazieren…

Die hier vorgestellten Übungen ersetzen keine medizinische, psychologische oder psychiatrische Behandlung. Wenn Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden oder sich nicht sicher sind oder bei auftretenden Beschwerden mit Krankheitswert, konsultieren Sie bitte selbständig einen Arzt, Psychologen oder Psychiater und klären Sie bitte vorher ab, ob die Übungen für Sie geeignet sind. Die hier vorgestellten Übungen sowie die gesamten Inhalte des Internetauftritts stellen keine Heil- und Erfolgsversprechen dar.